vom Dario Natali, kreiert am 04.09.2006, letschts Update 07.09.2006
Basel, im Joor des Herrn 1975:
Kalt isches gsi, der Wind het der Rääge unermiedlig duur d Gasse vo der
Basler Innerstadt paitschd, d Stroosseladäärne hän geege d Dunggelhait
aakämpft aber nit meh als e mieds Liecht uffen Asphalt gworfe. Ainsam
und unhaimlig isches sälbetsmool gsi. Der Näbel isch in de Gasse blyybe
stoh und het das mulmige Gfyyhl wemme duur d Gasse gloffen isch numme
no verstärggd. Der Huet isch dief ins Gsicht zooge worde und der Rääge
het, wenner vom Boode uffgspritzt isch, d Schueh und d Hoose vo unde
här nass gmacht. S' isch sälbetsmool nit vyyl los gsi in de Basler
Gasse.In däre unfrindlige Umgäbig sin 3 Persoone unerschrogge richtig
Rest. Mäggd gloffe um bimmene hailige Glaas Bier Ihri Absicht z
unterstryche, d Basler Drummelwält ney uffzmische.
Im
Novämber 1975 isch im obe erwähnte Restorant d Dammbuuregrubbe GWÄÄGI
grindet worde, e uss Basler Sicht histoorische Dag. Am Fasnachts
Zischdig will me mitenander dur d Gasse ruesse und alles was bishär
bikannt gsi isch an d Wand stelle ( Y ka my no dra erinnere ass d Ueli
pausiert hänn) Aber isch das wichtig was d Ueli gmacht hänn? Nai.....
Und so isches denn ko dass
am Fasnachts Zischdig im Joor 1976 d Gwäägi s erschd Mol duur d Basler
Gasse gruesst sin. Sälbetsmol hesch ebbe no am Zischdig kenne dur d
Innerstadt gässle, isch doch d Fasnacht am Zischdig noonig in däm
Ussmass wie hyt abgloffe. Und was no vyyl wichtiger isch, s het no
Baize gäh in dääre Stadt und nit numme Döner Ständ und
Tscheesburger-Fräss-Tämbbel.
Aber
zrugg zem Wäsentlige. Der Rolf Laufer, Walti Oppliger und der Mario
Wohlfahrt sin die drey gschichtsdrächtige Dammbuure gsi wo der
fasnachts Zischdig uff e Kopf gstellt hän. Drey Dammbuure als Gwäägi.
So sin sy gloffe und das isch der Aafang gsi vonnere unglaublige
Erfolgsgschicht vo deene gfäderete Veegel wo bishäär unerraicht isch.
Aigentlig
wär das doch e richtig scheeni Grindigsgschicht, oder? Das duet der
Wohret aber so nit wirgglig entspräche. Dorum folgend d Gschicht wie sich die Grindig wirgglig zuedrait het.
Im
voorige Joorhundert hän die Aagfrässene am Fasnachts Zischdig gschlosse
der ganz Dag zämme Fasnacht gmacht. Wie das innere Stammgsellschaft
halt ab und zue isch hetts au derte verschiedeni Uffassige gäh wie me
jetzt sott zämme der Dag verbringe. Die gross Mehrhait het welle e
weeneli Drummle, längeri Pause mache und der Dag so ummebringe. E
glaini Minderhait het welle drummlend Gas gäh in de Gasse. Und
eso isches denn ko, dass e glaini Minderhait uffbrochen isch um sich
nimm, wie die andere, in de Pause der Grind mit Bier, Wyy und Gintonic
voll z dröhne, sonder ruessend d Gasse uffzmische.
Die
woogemuetige Drummler sin der Rolf Laufer, Mario Wohlfahrt und der Walti
Oppliger gsi. Das isch so bassiert im Joor nyynzähhundertainesiebzig.
Zwischendryy het sich der Luc Bourchvoi deene drey Drummler aagschlosse.
Im Joor 1974 isch der Peter Bauer als Vordrääbler zue Ihne gstosse.
Aber immer no sin die jetz fimpf Naase in de grosse Pause vo de
Aagfrässene zämme uff d Gass.
Im
Joor des Herrn 1975 sin die fimpf Grinder s erschd Mol mittemene
gfäädrete Gossdym ummegloffe. Und was ganz wichtig isch, nit numme in
de grosse Pause, nai der ganzi Fasnachts Zischdig. Als Gossdym het e
Yberklaid dient, an das me Buzzfääde gnait het, so quasi als frisch
gschlipfdi Veegeli isch me sälbetsmol ummegloffe. D Larve isch
allerdings die glychi gsi wie die vo hytte, allerdings mittemene
Filzhuet oobedruff.
Ai
Joor speeter sin immer no die glyyche fimpf im hyttige Gwäägi Gossdym
und mit der hyttige Larve duur d Basler Gasse gruesst, d Gwäägi sin
offiziell geboore gsi. Das Datum isch Gschicht, will usser den Ueli
niemmerts eso lang als raini Drummelgrubbe dur Basels Gasse ruesse duet.
In
de folgende Joor het sich s Gsicht vo de Gwäägi immer meh gwandlet.
Immer meh gueti Drummler sin zue Ihne gstosse und hänn welle uff dääre
Erfolgswälle mitmache............. Willsch meh wisse???.... No muesch
dy no e weeneli Gedulde, so goht gly wyter........
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